Die häufigsten Tumor und Krebsarten
Es folgt eine Auflistung der häufigsten Tumorarten, etwas weiter unten erhaltet ihr die wichtigsten Infos und ein Dia-Video zu jeder Tumorart.
Es kann zu Doppelnennungen kommen, da einige Krebsarten an verschiedenen Orten entstehen können.
- Mammatumor (Gesäugetumor)
- Mastzelltumor (Hauttumor)
- Lymphom (Lympfdrüsen- und Lympfknotenkrebs)
- Osteosarkom (Knochenkrebs)
- Hamangiosarkom (bösartiger Gefäßtumor)
- Plattenepithelkarzinom (Stachelzellkrebs, Spinaliom)
- Melanom (Pigmentzelltumor)
- Lipom (Fett- / Fettgewebsgeschwulst)
- Weichteilsarkom (Weichteilkrebs)
- Milztumor (Hämangiosarkom, Splenom, Lymphom)
- Tumoren der Maulhöhle
- Gehirntumor
- Übergangszellkarzinom (Blasenkrebs, umgebendes Gewebe)
Nachfolgend die Genannten Tumore !
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Mammatumor (Gesäugetumor)
Beschreibung
Der Mammatumor (Brustkrebs) ist der häufigste Tumor bei der Hündin.
Krankheitsverlauf
Ohne Behandlung weiter fortschreitend
Symptome
Knoten im Bereich der Zitzen und des Gesäuges, Entzündung des Gewebes
Auftreten
Überwiegend Hündinnen, aber auch Rüden betroffen. Ein erhöhtes Risiko haben Dackel, Pudel, Pointer. Ältere Hunde im Alter von 9 - 11 Jahren sind häufig betroffen
Ursachen
Begünstigende Faktoren sind unter Anderem Alter, Hormone und Genetik
Behandlung
Operation (Entfernung der betroffenen Gesäugeleiste), auch bei gutartigen Tumoren empfohlen, da diese sich zu bösartigen Tumoren entwickeln können.
Prognose
Abhängig von verschiedenen Faktoren (Krebsart, Größe, Alter des Hundes, Beteiligung von Lymphknoten, Metastasen). 50 Prozent sind bösartig
Ansteckungsgefahr
Nein
Überlebenchancen
Bei bösartigen Tumoren ist die Überlebensdauer nur auf wenige Monate begrenzt, selbst mit Behandlung überleben Hunde oft nur ein Jahr. Bei gutartigen Tumoren kann ein Hund nach Entfernung des Tumors eine normale Lebenszeit erreichen
Vorbeugung
Risiko sinkt durch eine frühzeitige Kastration, ausgewogenen Ernährung, Vorsorgeuntersuchungen, Gentests
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Mastzelltumor (Hauttumor)
- Beschreibung
Der bösartige Mastzelltumor ist der häufigste Hauttumor des Hundes und kommt bei älteren Hunden besonders häufig vor.
Krankheitsverlauf
Ohne Behandlung immer weiter fortschreitend
Symptome
Können als Knoten oder Umfangsvermehrungen auftreten, sich auf oder unter der Haut zeigen, die weich, derb, hart, gerötet oder geschwülstartig sein können.
Vorkommen
Besonders empfängliche / anfällige Körperstellen sind: Haut der Gliedmaßen und des Rumpfes. Bestimmte Rassen haben ein höheres Erkrankungsrisiko (z.B. Boxer, Berner Sennenhund, Labrador Retriever, Shar Pei, Weimaraner u. A.)
Ursachen
Mutationen (Mutation des C-Kit-Gens) in den blutbildenden (hämatopoetischen) Stammzellen
Behandlung
Abhängig vom Tumorstadium, dem Grad und der Lokalisation, also dem Auftrittsort (z.B. Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie)
Prognose
Abhängig von verschiedenen Faktoren (z.B. Stadium, Metastasen, Lokalisation)
Ansteckungsgefahr:
Nein
Überlebenschancen:
Grad 1-2 (Gutartig) bei erfolgreicher Therapie bis zu 2 Jahre
Grad 3 (bösartig) ohne Behandlung weniger als 4 Monate, mit Behandlung 6-12 Monate.
Vorbeugung:
Leider nicht möglich, bei hellen Hunden kann jedoch eine Reduzierung der direkten UV- Sonneneinstrahlung hilfreich sein.
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Lymphom (Lymphdrüsen- / Lymphknotenkrebs)
- Beschreibung
Krebsart der Leukozyten, die sich im ganzen Körper ausbreiten kann.
Beginnt meist in den Lymphknoten, Leber oder Milz.
Krankheitsverlauf
Hängt sehr stark von der Form (B- oder T-Zell), der Aggressivität und dem stadium der Erkrankung ab.
Symptome
geschwollene Lymphknoten (Anfangs oft nur einer, in späteren Stadien mehrere) Gewichtsverlust, Lethargie und vermehrtes Erbrechen, Durchfall, Fieberschübe, weitere Symptome können sein: Erschwerte Atmung, Schuppige, haarlosen Stellen oder Knoten der Haut.
Vorkommen
Beginnt meist in den Lymphknoten, der Leber und Milz, breitet sich im Krankheitsverlauf über den geamten Körper auf, so das auch andere Organe und Körperbereiche in Mitleidenschaft gezogen werden.
Ursachen
Weitgehend unbekannt, man geht von einer Kombination con genetischer veranlagung, Schwächung des Immunsystems, Umweltgiften und chronischen Entzündungen aus.
Behandlung
Eine Chemotherapie ist die häufigste Behandlung, bei der Medikamente oral oder intravenös verabreicht werden. Eine Operation ist bei lokalisierten Lymphomen sinnvoll, während eine Strahlentherapie bei einigen Fällen ebenfalls eine Option sein kann.
Prognose
Die Prognose hängt stark von der Lymphomform und dem Stadium der Erkrankung ab. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend für den Erfolg.
Ansteckungsgefahr:
Nein
Überlebenschancen:
Mit Chemotherapie; Etwa 12 Moante,
Bei B-Zell Lymphom 12-18 Monate (Heilungschance bis zu 25 %)
Bei T-Zell Lymphom 7-9 Monate
Ohne Behandlung beträgt die Überlebenszeit nur 4-6 Wochen !
Vorbeugung:
Keine gesicherten Maßnahmen bekannt, es wird jedoch empfohlen, den Hund von Umweltgiften (z.B. Unkrautvernichter) fern zu halten, eine gesunde Ernährung kann das Risiko unter Umständen etwas verringern
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Osteosarkom (Knochenkrebs)
Beschreibung
Knochenkrebs, medizinisch Osteosarkom, ist leider die bösartigste und häufigste Form von Knochenkrebs bei Hunden, die schnell Metastasen in anderen Organen wie der Lunge bildet.
Krankheitsverlauf
In der Regel hochaggressiv und sich schnell ausbreitend. Beginnt meistens mit Lähmungen, Schwellungen, und Lahmheit. beginnt schnell in andere Organe zu streuen.
Symptome
Lahmheit eines oder mehrerer Beine, Schwellungen, die oft schmerzhaft sind, wenn der Krebs bereits gestreut hat, Atemprobleme, bis hin zu Husten, Lethargie möglich, geringere Aktivität oder sogar Aggressivität auf Grund der Schmerzen. Des weiteren ist Appetitverlust und Gewichtsabnahme ein mögliches Symptom.
Vorkommen
Genetische Veranlagung: Rassen wie Rottweiler, Doggen und Bernhardiner sind anfälliger.
Trauma: Vorangegangene Knochenbrüche oder Verletzungen können das Risiko erhöhen.
Alter: Ältere Hunde sind häufiger betroffen, obwohl die Krankheit auch jüngere Hunde betreffen kann.
Behandlung
Chirurgische Entfernung: Wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird, kann eine Amputation des betroffenen Beins in Betracht gezogen werden.
Chemotherapie und Strahlentherapie: Diese können helfen, das Tumorwachstum zu verlangsamen und Schmerzen zu lindern.
Schmerztherapie: Schmerzmittel sind wichtig, um die Lebensqualität der Hundes zu verbessern.
Prognose
Die Prognose ist häufig sehr schlecht, weil der Krebs schnell metastasiert und andere Organe befällt.
Ansteckungsgefahr:
Nein
Überlebenschancen:
Ohne Behandlung: Der Hund überlebt oft nicht mehr als 3 Monate
Mit Behandlung: Der Hund kann neun bis zwölf Monate Überleben, jedoch auch 1-2 Jahre oder länger möglich
Die Prognose hängt stark von der Aggressivität des Tumors und der gewählten Therapie ab.
Vorbeugung:
Da die Ursache von Knochenkrebs bei Hunden noch nicht vollständig geklärt ist und es nicht möglich ist, alle auslösenden Faktoren zu verhindern, ist es auch nicht möglich, ein Osteosarkom bei Hunden vorzubeugen.
Hämangiosarkom (Gefäßtumor)
Beschreibung
Bösartiger Tumor, der von den Innenwänden der Gefäße ausgeht.
Krankheitsverlauf
aggressives Wachstum, frühe Metastasierung und ein hohes Risiko plötzlicher Blutungen
Symptome
allgemeine Schwäche, Lethargie, Appetitlosigkeit, Erbrechen, plötzlicher Gewichtsverlust, Nasenbluten, Ohnmacht oder Kollaps, Anämie mit blassen Schleimhäuten, Herzrhythmusstörungen, Bauchflüssigkeit und Blähungen, sowie ein rötlich-violetter Knoten auf der Haut oder eine feste, bewegliche Schwellung unter der Haut.
Vorkommen
besitzt keine Geschlechts-, jedoch eine eindeutige Rassedisposition. Hunde großer Rassen sind hierbei deutlich überrepräsentiert.
Behandlung
Keine Heilung durch Behandlung möglich, Lebensverlängerung durch Chemotherapie.
Immunotherapie sowie der Einsatz von Angiogenese-hemmenden Substanzen werden derzeit (2022) noch untersucht, scheinen aber wirkungsvoll zu sein.
Prognose
Unabhängig von der Lokalisation der Tumoren und Stadium der Erkrankung weist das Hämangiosarkom eine schlechte Prognose auf.
Ansteckungsgefahr:
Nein
Überlebenschancen:
Oft nur wenige Wochen bis Monate, selbst mit Behandlung.
Vorbeugung:
Die Vorbeugung von Gefäßtumoren bei Hunden erfordert eine umfassende Gesundheitsversorgung und regelmäßige tierärztliche Kontrollen.
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Plattenepithelkarzinom (Stachelkrebs)
Beschreibung
bösartige Tumorerkrankung bei Hunden, die häufig an der Haut (insbesondere Nasenspiegel, Zehen) oder im Maulbereich auftritt.
Krankheitsverlauf
Hängt stark von der Lokalisation, dem Stadium und der Frühzeitigkeit der Diagnose und Behandlung ab.
Symptome
Reduzierte Haut, schuppige oder verkrustete Stellen.
Beulen, Wucherungen oder Geschwüre. Unangenehmer Geruch aus dem Maul.
Schwierigkeiten beim Fressen (bei Tumoren im Maul). Schmerzen oder Lahmheit (bei Tumoren an Zehen oder Gliedmaßen).
Vorkommen:
Hunde mit hellem Fell und wenig Pigmentierung, ältere Hunde und bestimmte Rassen wie der Boxer, Cocker Spaniel, Weimaraner, Labrador Retriever und Deutscher Schäferhund sind anfälliger . Weitere Risikofaktoren sind chronische Hautreizungen, UV-Strahlung, Papillomaviren und ein geschwächtes Immunsystem.
Behandlung:
Hängt von der Lokalisation und dem Stadium ab, umfasst aber meist eine operative Entfernung. Bei schwierig erreichbaren oder fortgeschrittenen Tumoren kommen Strahlentherapie oder Chemotherapie zum Einsatz. Für oberflächliche Tumoren ist auch eine photodynamische Therapie (PDT) eine Option.
Prognose:
hängt stark von der Lokalisation, dem Stadium und der Früherkennung ab. Gut behandelbare Formen sind Hauttumoren, die frühzeitig vollständig entfernt werden. Aggressiver sind hingegen Tumore in der Maulhöhle (insbesondere Zunge und Mandeln) und in den Knochen (z.B. Zehen oder Nase), die oft eine schlechtere Prognose haben.
Ansteckungsgefahr:
Nein
Überlebenschancen:
Hängt stark vom Stadium der Erkrankung ab: Frühzeitig erkannt und operativ vollständig entfernt, sind die Heilungschancen oft gut. Ist der Tumor bereits metastasiert, ist die Prognose ungünstig und die Überlebensrate wird mit ca. 30–50% nach 5 Jahren angegeben. Bei einem frühen Stadium ist eine 1-Jahres-Überlebensrate von 57–91% möglich.
Vorbeugung:
Vollständige Vorbeugung Plattenepithelkarzinome nicht möglich, Risiko kann durch Sonnenschutz (Vermeidung von Mittagssonne, Schatten, ggf. Sonnencreme für Hunde verwenden) Minimieren von Umweltgiften (Abgase, Zigarettenrauch) reduzieren. Wichtigste Maßnahme: regelmäßige Kontrolle der Haut und des Maulbereichs, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
Melanom (Pigmentzelltumor)
Beschreibung
Melanozytäre Tumore entstehen durch unkontrolliertes Wachstum der Melanozyten (Pigmentzellen).
Krankheitsverlauf
Der Verlauf von Pigmentzelltumoren bei Hunden kann je nach Art des Tumors variieren. Diese Tumore können gut- als auch bösartig sein.
Symptome
Dunkle Hautveränderungen oder Zubildungen (schnell größer werdend), Geschwüre im Maulbereich oder an den Zehen, Veränderungen der Haut, die oft dunkel erscheinen und nicht verschwinden. Knubbel und Knötchen in der Haut, auffällige Verhaltensänderungen
Auftreten
Airedale Terrier, Scotch Terrier, aber auch bei Schnauzern, Golden Retrievern, Pudeln und Spanieln bekannt. Bei diesen Rassen können Melanome häufiger vorkommen. Dunkelpigmentierte Hunde sind stärker betroffen.
Ursachen
Genetische Mutationen, die das Zellwachstum und die Zellteilung unkontrolliert fördern, UV-Strahlung
Behandlung
Chrirurgische Entfernung, Strahlentherapie, Chemotherapie oder Immuntherapie
Prognose
Gutartige Melanome, die vollständig chirurgisch entfernt werden können, haben in der Regel eine gute Prognose.
Bösartige Melanome, insbesondere solche im Maulraum oder mit Metastasen, haben eine schlechtere Prognose.
Ansteckungsgefahr
Nein
Überlebenchancen
Bei bösartigen Tumoren ist kann Überlebensdauer von etwa 3 Monaten bis zu mehreren Jahren betragen, je nach Stadium und Behandlung.
Vorbeugung
Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, Reduzierung von UV-strahlung, gesunde Ernährung
Lipom (Fettgewebsgeschwulst)
Beschreibung
In der Regel gutartige Geschwulste / Tumore, die meistunter der Haut entstehen.
Es gibt aber auch enorm große Lipome oder bösartige Formen wie das Liposarkom, die die Prognose deutlich verschlechtern.
Krankheitsverlauf
Hängt stark von der Art des Lipoms ab, da sie meist gutartig sind und langsam wachsen. Können jedoch, wenn sie größer werden und an Gelenken oder Gliedmaßen wachsen zu Einschränkungen führen.
Symptome
Weiche,
bewegliche Knoten unter der Haut, normalerweise schmerzlos.
Bei einem geplatzten Lipom können Schwellungen, Rötungen und Schmerzen auftreten.
Auftreten
Wieso ein Lipom beim Hund entsteht, ist noch nicht bekannt.
Gehäuftes auftreten bei Labrador Retriever und Dobermann.
Übergewicht und hormonelle Veränderungen können Auslöser sein.
Ursachen
Genetische Veranlagung, Bewegungsmangel, Übergewicht, ältere Hunde scheinbar häufiger betroffen.
Behandlung
Chrirurgische Entfernung wird oft empfohlen, da auch ein bösartiges Sarkom vorliegen kann.
Prognose
In der Regel sehr gut, auch nach erfolgter Entfernung. Bei bösartigen besteht die Gefahr das diese streuen, was die Prognose dann sehr verschlechtert.
Ansteckungsgefahr
Nein
Überlebenchancen
Je früher behandelt wird, desto länger wird der Hund Leben. Es sollte immer geprüft werden, ob eine schnelle Entfernung das bester wäre.
Vorbeugung
Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, Gewichtskontrolle, regelmäßigen Abtasten den Hundes.
Wir sind erfahren, verlässlich sowie fokussiert auf gute Ergebnisse und wissen es zu schätzen, mit großartigen Kunden zusammenzuarbeiten.
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Was zeichnet mich aus?
Wir alle haben eine Leidenschaft für etwas. Das hier ist meine! Ich habe schon früh damit angefangen und bin im Laufe der Jahre immer besser geworden. Und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu.